Stellplatz Apps im großen Vergleich: heute Camperstop und Caramaps

Stellplatz App – Teil2

Um die richtigen Stellplätze für das Wohnmobil zu finden, benötigt man die besten Stellplatz Apps. In diesem Film Vergleiche ich die wichtigsten Apps für die Stellplatzsuche. Heute an der Reihe: Caramaps und Camperstop

 

Um die richtigen Stellplätze für das Wohnmobil zu finden, benötigt man die besten Stellplatz Apps. In diesem Film Vergleiche ich die wichtigsten Apps für die Stellplatzsuche. Begonnen hatte ich im ersten Film mit den bekannten Apps Campercontact von NKC und Stellplatzradar von Promobil – hier geht es zu dem entsprechenden Bericht: Stellplatz App Teil1.

Heute nehmen wir uns die Stellplatz App Caramaps und Camperstop vor.  Aber zu Beginn erstmal wieder ein paar Details:

Fakten:

  • Anzahl der Länder: Caramaps: 21 – Camperstop:  27
  • Sprachen der App: Caramaps: 5 – Camperstop: 5
  • Registrierte Stellplätze: Caramaps: 45´000 !!! – Camperstop: 10´000
  • Kosten: Caramaps verlangt eine Jahresgebühr von knapp 30,00 EUR, Camperstop verlangt eine Jahresgebühr von 5,49 EUR
  • Erhältlich: Beide Apps sind sowohl im Google Playstore als auch im Apple Appstore erhältlich.

Eines vorweg: Mit Camperstop werde ich keine lange Beziehung eingehen! Die App verspricht deutlich mehr als sie kann – und dabei verspricht sie nur die Basics: Suche, Offlinekarten, Wettervorhersage und Favoriten speichern. Aber bei drei Funktionen scheiterte ich:

1.) Offline-Karten konnte ich nicht herunter laden. Diese Funktion steht nur in der PRO version zur Verfügung. Leider war es mir aber nicht möglich die Pro-Version zu kaufen, denn ich konnte das Passwort meiner Apple-ID nicht eingeben. Dafür kommt diese Aufforderung ständig, auch wenn man garnicht im Begriff ist, das Update dieser Stellplatz App zu kaufen – macht keinen guten Eindruck (Thema Datenschutz) und ist schlichtweg nervig in der Bedienung!!!

2.) Suche: Den für diesen Test auserkorenen Stellplatz in München war nicht zu finden 🙁

3.) Wettervorhersage: Geht nur in der Provision (Dilemma siehe Punkt 1) – wäre mir nun aber auch nicht wichtig.

Leider verfolgt Camperstop auch eine spezielle Taktik: User können aktuell keine Stellplätze melden. Der Herausgeber des bekannten Niederländischen Stellplatzführers überläßt diese Arbeit seinen 50 Profis. Soll vermutlich für Qualität sorgen. Ok, also um das kurz zu machen: Die Stellplatz App Camperstop würde ich gerade nicht empfehlen – aber das gute an Apps: man darf auf Updates hoffen.

Von Caramaps bin ich dagegen voll begeistert. Die Menüführung ist übersichtlich die Inhalte beeindruckend und die Stellplatz App wartet auch mit tollen Funktionen auf. Ganz hoch im Kurs steht hier der GEO-Chat. User können damit untereinander kommunizieren und sehen auch, wo sich das Gegenüber gerade befindet. Zu Fragen zu speziellen Stellplätzen genial, oder um einfach Verbündete für ein gemeinsames Bierchen zu finden!

Zudem hat die App ein kleinen Airbnb-Gen: Denn in Frankreich ist es bereits möglich, dass private Gastgeber Ihre Stellplätze ausschreiben. Das hat Charme und sorgt natürlich für viele viele Stellplätze! Ich bin gespannt, wann diese Idee auch auf andere Länder ausgerollt wird!

Zudem gibt es eine Routen-Funktion. Dabei kann man vorab eigen Routen planen und die favorisierten Stellplätze als Etappe hinzufügen – für „Planer“ genial! Nur der Preis stört mich etwas bei dieser Stellplatz App. Denn mit knapp 30,00EUR Jahreslizenz langt Caramaps ganz schön hin!

Weitere und viel genauere Informationen erhaltet Ihr natürlich in dem eigens dafür gedrehten Film, viel Spaß:

Hier geht es zu dem aktuellen Film: 

In den kommenden Wochen folgen dann die Vergleichstests zu den folgenden Apps: ADAC Camping 2018, Camparound, park4night und WomoStellplatz.

Wenn Ihr noch weitere Apps kennt: Lasst es mich wissen, Euer Markus