Wie funktioniert das magnetische Schnellverschluss-System?
Ein Neodym-Magnet wird mit einem Schnellverschluss verschraubt, und auf diesen Verschluss klipst du verschiedene 3D-gedruckte Aufsätze. Der Magnet selbst ist gekauft, alles andere kommt aus dem Drucker. Der Entwickler hinter dem System hat da richtig Hirnschmalz reingesteckt.
Aufsatz Nummer eins ist eine Klemme mit Schraube. Da spanne ich zum Beispiel meinen Kiteschirm zum Trocknen ein und hänge das Ganze an den Magneten ans Fahrzeug. Aufsatz Nummer zwei ist eine Öse für eine Schnur: Zwei oder drei Magnete an die Karosserie, Schnur durchziehen, fertig ist die Wäscheleine mit mehreren Aufhängepunkten. Länge und Position bestimmst du selbst.
Ein wichtiger Hinweis dazu, den ich im Video selbst nicht befolgt habe: Mach die Auflagefläche vorher sauber, bevor du den Magneten ansetzt. Sonst hast du Kratzer im Lack.
Und noch was, das mir dabei aufgefallen ist: Ich will den Herstellern nichts wegnehmen. Bei so einem System draußen am Fahrzeug brauchst du das richtige Material, denn wenn die Sonne voll draufballert, muss der Kunststoff das aushalten. Das musst du erst mal drucken können. Aber als Versuchslabor ist der Druck perfekt: Für 3 bis 4 Euro testest du, ob das überhaupt was für dich ist – und wenn ja, kaufst du danach guten Gewissens das 50-Euro-Original.