Camping- & Stellplatz-Apps 2026
Der ultimative Guide (Inkl. KI-Routenplaner)
Der ultimative Guide (Inkl. KI-Routenplaner)
Die Sonne lacht, die ersten Knospen schlagen aus und wir alle wissen, was das bedeutet: Die Campingsaison ist offiziell eröffnet! Mich hat es für den ersten großen Check des Jahres in den tiefen Süden verschlagen, genauer gesagt an das wunderschöne Dreiländereck.
Heute schauen wir uns gemeinsam einen echten Riesen unter den Campingplätzen an: den Campingpark Gitzenweilerhof in Lindau am Bodensee, von vielen liebevoll einfach nur „der Gitz“ genannt. Ich habe für euch die Stellplätze getestet, die Infrastruktur unter die Lupe genommen und am Ende mein Fazit gezogen.
Auch zu diesem Blogbeitrag gibt es natürlich ein Video:
„Camping am Bodensee: Top oder Flop? Der Gitzenweiler Hof im Check!“
Der Gitzenweilerhof liegt nicht direkt in der Lindauer Altstadt, sondern ein Stückchen oberhalb im Grünen. Das ist aber absolut kein Nachteil!
Mit dem Rad: In ca. 15 Minuten seid ihr über wunderschöne Wege unten am Wasser. Zurück dauert es wegen der Steigung vielleicht 20 Minuten – aber hey, ein bisschen Training schadet uns Campern ja nicht, oder? 😉
Ausflugsziele: Ob Österreich, die Schweiz oder eine Radtour durch die berühmten Obstgärten – die Lage ist ein perfekter Basispunkt für Tagestouren.
Pro-Tipp für Golfer: Direkt vor dem Platz liegt ein riesiger Golfplatz. Wer also neben dem Campen gerne den Schläger schwingt, ist hier im Paradies.
Der Platz ist riesig, aber er fühlt sich nicht wie eine sterile „Betonwüste“ an. Ich hatte meinen Stellplatz am Waldrand – inklusive Strom und Frischwasser direkt am Platz.
Was kostet der Spaß? Ich war in der Nebensaison dort. Für drei Übernachtungen am Waldrand inklusive eines privaten Mietbades habe ich 132,50 € gezahlt. Die Preise variieren natürlich je nach Saison und Stellplatz-Kategorie. Neben den klassischen Plätzen gibt es übrigens auch Zeltwiesen und schicke Mietunterkünfte für Freunde, die (noch) keinen eigenen Camper haben.
Was die Infrastruktur angeht, haut der Gitz ordentlich was raus:
Freizeit: Fußball, Volleyball, Tischtennis, Billard und sogar eine Flipper-Arena. Langeweile? Fehlanzeige!
Tiere: Es gibt Ponys (Ponyreiten ist möglich!) und einen Streichelzoo. Die Ziegen und Ponys sind so entspannt, dass sie auch gerne mal ausbüxen, um die Camper zu begrüßen.
Kulinarik: Mit einer Pizzeria und einem Wirtshaus ist für Verpflegung gesorgt.
Der Supermarkt: Hier gibt es alles, was das Herz begehrt – bei mir waren es frische Semmeln und ein guter Wein.
Leute, das habe ich so auch noch nicht gesehen! Ein Container voller Campingzubehör, der rund um die Uhr geöffnet hat. Kreditkarte ran, Tür auf und shoppen. Ob Heringe, Stromkabel oder – wie in meinem Fall – Weingläser (weil ich meine vergessen hatte): Hier werdet ihr gerettet!
Ein wichtiges Thema für uns alle. Ich war in einem der älteren Sanitärhäuser. Mein Eindruck: Picobello sauber! Es wird mehrmals täglich gereinigt. Besonders cool für Familien: Die Kinderduschen sind der Hammer (da wird man als Erwachsener fast ein bisschen neidisch).
Wo viel Licht ist, ist auch ein bisschen Schatten. Zwei Dinge sind mir aufgefallen:
Parzellierung: Bei der Online-Buchung wurde ich in eine Reihe gestellt, in der wir ziemlich dicht an dicht standen, obwohl der Platz eigentlich noch halb leer war. Hier wäre etwas mehr „Luft“ in der Nebensaison schöner gewesen.
Mietbäder: Es gibt verschiedene Typen. Die in meinem Haus waren nach oben offen (akustisch also keine volle Privatsphäre). Wenn ihr da pingelig seid, achtet bei der Buchung auf die voll abgeschlossenen Privatbäder.
Aber unterm Strich? Der Gitzenweilerhof besticht durch die Liebe zum Detail. Überall blühen Blumen, das Personal ist unglaublich freundlich (sogar der Rasenmäher-Mann grüßt mit einem breiten Lächeln) und die Atmosphäre ist einfach herzlich.

3D-Druck im Wohnmobil