Kamera-Setup für Vanlife & Roadtrip
Drohne, 360° & Co.
Drohne, 360° & Co.
Immer wieder erreichen mich Fragen, mit welchem Equipment ich eigentlich unterwegs sind, um all die spektakulären und auch die ganz intimen Momente meiner Reisen einzufangen, oder die Videos für YouTube zu drehen.
Heute zeige ich Euch in einem ausführlichen Blick hinter die Kulissen, welche Kameras, Drohnen und welches Zubehör ich für Video- und Fotoaufnahmen beim Camping und auf dem Roadtrip nutze.
Spoiler: Es geht nicht darum, Profi zu werden, sondern darum, dass die Technik einfach funktioniert!
„Die besten Kameras für Camping & Reisen! Meine TOP 5“








Viele Experten mögen schmunzeln, aber ich setze auf ein echtes Arbeitstier: die Panasonic Lumix GH5.
„Ich habe keine große Ahnung von Kameras, von Objektiven und so weiter. Ich will da einfach drauf drücken können und es muss funktionieren.“
Warum die GH5 meine erste Wahl ist:
Einfache Bedienung: Auspacken, anschalten, filmen – ohne langes Herumfrickeln. Das ist mir extrem wichtig.
Hervorragende Videoqualität: Sie liefert auch als älteres Modell (es gibt ja schon neuere) immer noch sehr gute Ergebnisse für meine YouTube-Videos.
Wechselobjektive: Ich kann natürlich die Objektive wechseln, auch wenn ich die Simplizität schätze.
Gut zu wissen: Die Fotoqualität ist bei diesem älteren Modell wohl nicht ganz so gut, dafür ist die Videoqualität super – und das ist für mich als Vlogger entscheidend.
Wenn es schnell, nass oder schmutzig wird, kommt die DJI Action 5 Pro zum Einsatz – eine starke Alternative zu den GoPros, die ihr alle kennt.
Die Vorteile der DJI Action 5 Pro:
Magnetisches Zubehör: Ich liebe diesen Rahmen! Er ist zwar etwas blöd zum Rausfrickeln, aber er hält alles magnetisch, wie zum Beispiel dieses kleine Licht für Nachtaufnahmen im Van.
Praktisches Akku-System: Die Akkubox sortiert die Akkus und lädt sie sogar minimal mit.
Kombination mit DJI Mic: Das Mikrofon-System, das ihr gerade an mir seht, lässt sich nahtlos mit der Action-Cam, meiner GH5 oder meinem Smartphone koppeln. Ich will mich nicht mit Technik auseinandersetzen, sie muss einfach funktionieren.
Fazit: Ich zeige euch im Video, dass diese Kamera auch bei der Autofahrt auf Lanzarote problemlos Aufnahmen liefert.
Für einzigartige Perspektiven und virtuelle Raumdarstellungen nutze ich immer noch eine ältere, aber zuverlässige Insta360 mit Leica-Objektiv.
Zwei wichtige Einsatzgebiete:
Virtuelle Room-Tours: Ich mache damit Roomtours für YouTube, aber auch die 360°-Fotos für meine Webseite, damit ihr euch virtuell im Fahrzeug bewegen könnt.
Action-Shots ohne Winkel-Sorgen: Beim Skifahren oder Gleitschirmfliegen ist sie ideal. Ich knalle den Stab raus und muss mir keine Gedanken um den Kamerawinkel machen. Den Winkel stelle ich dann nachträglich ganz bequem im Schnitt am Laptop ein.
Achtung: Der Nachteil ist natürlich, dass die Datenmengen richtig groß werden im Vergleich zu einer normalen Kamera.
Das am häufigsten verwendete Gerät für Zusatzmaterial und spontane Momente? Mein Smartphone!
„Alles, was ich an Bildern über das Gesprochene lege, das nehme ich dann mit meinem Handy auf.“
Es ist immer griffbereit, hat mittlerweile eine super Bildstabilisierung und was ich besonders schätze: Ich habe dank der Cloud von allen Devices Zugriff auf das ganze Material.
Statt teurer, akkubetriebener Gimbals nutze ich einen manuellen Gimbal-Käfig (den ich euch im Video zeige).
Vorteile: Er ist preiswert, platzsparend und ich brauche keinen geladenen Akku. Die beidhändige Stabilisierung sorgt für tolle Kamerafahrten.
Erweiterbarkeit: Er hat Füßchen zum Abstellen und ich kann Zubehör wie Licht (braucht natürlich wieder einen Akku) und Mikrofon ganz einfach aufstecken. Super simpel und es sieht wahnsinnig professionell aus.
Das neueste und wohl aufregendste Spielzeug in meinem Koffer: die Insta360 Antigravity A1 – eine Drohne unter 250g!
Was die Antigravity A1 so besonders macht:
Kein großer Drohnenführerschein nötig: Ich muss sie trotzdem versichern und kennzeichnen, aber das Fliegen ist viel einfacher (Links zu Profi-Erklärungen dazu findet ihr natürlich unter dem Video).
Fliegen macht Laune: Ich setze die Brille auf, habe das Kamerabild und fliege intuitiv mit dem Joystick.
360°-Technologie: Die Drohne hat zwei Kameras (oben und unten) und setzt das Bild zusammen. Ich kann mir anschließend im Schnitt heraussuchen, welchen Winkel ich haben möchte.
Dynamische Aufnahmen: Das ermöglicht ganz andere Kamerafahrten und spart mir Schnittzeit, um dynamische Videos zu erzeugen.
Mein Fazit zur Sicherheit: Wir hatten auf Lanzarote 30 bis 40 km/h Wind, und die Drohne ist dennoch geflogen und immer wieder sicher selbstständig gelandet. Mega Laune!
Ich bin kein gelernter Kameramann oder Experte, aber ich brauche Geräte, die ich auspacke, anschalte und dann soll ein annehmbares Ergebnis rauskommen – und ich finde, das tut es 🤩
Unabhängig vom Equipment ist mein wichtigster Tipp für die Erinnerungen: Erstelle einmal im Jahr ein Fotobuch. Das mache ich immer zu Weihnachten hin vom letzten Jahr. Es ist einfach eine wahnsinnig schöne Erinnerung, die man physisch in der Hand halten und durchblättern kann.
Euer Markus von fan4van!

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