Wohnmobil Beklebung

Mein neuer Camper

Endlich habe ich mein Wohnmobil folieren lassen. Im heutigen Beitrag zeige ich Euch wie mein neu beklebter Camper aussieht und noch viel wichtiger: welche Möglichkeiten der Beklebung es gibt, auf was man achten sollte, wie man sich richtig auf eine Fahrzeug Folierung vorbereitet und dass man seinen Camper nicht nur außen bekleben kann!

Das Video

Natürlich darf auch in diesem Beitrag das Video nicht fehlen. Unten findet Ihr den aktuellen YouTube-Beitrag

„Wohnmobil Folieren – meine neue Fahrzeug Beklebung innen und außen“

Die Vorbereitung

  • Idee mit Grafik entwickeln

    Bevor es zur Beklebung kommen kann, benötigt man eine Idee und danach direkt die entsprechende Grafikdatei!

  • Anbauteile weitestgehend demontieren

    Wenn es Dir möglich ist, dann kannst Du Deinen Gelbeutel schonen indem Du möglichst alle störende Anbauteile entfernst. Dazu gehören zum Beispiel Fahrradträger, Frontbügel, Leiter etc.

  • Fahrzeug reinigen

    Bevor das Fahrzeug beklebt werden kann muss es sauber und absolut fettfrei sein. Daher ist es auch wichtig, dass das Wohnmobil unmittelbar vor der Folierung gewaschen jedoch NICHT(!!!) gewachst wird.

  • Außentemperatur beachten

    Kleber mag es warm – gerade zur kalten Jahreszeit solltest Du einplanen, dass das zu folierende Fahrzeug in einer Halle steht und das auch schon so lange vor dem Termin, dass die Aussenhülle einen entsprechende Verarbeitungstemperatur aufweist (diese liegt in der Regel zwischen 15-25°C)

Die Werkzeuge

Um kleine Klebeschriften richtig montieren zu können benötigt man idealerweise folgendes Werkzeug:

  • Reinigungsmittel

    Um den Untergrund am Fahrzeug komplett fettfrei zu bekommen.

  • Meterstab

    Sehr wichtig um die zu verklebende Folie richtig auszurichten.

  • Klebeband

    Um den Aufkleber perfekt ausrichten zu können.

  • Rakel

    Für ein einfaches Verstreichen und gleichmäßiges Verkleben

  • Reiniger für Folien

    Spezieller Folienreinigung um die Aufkleber nachhaltig pflegen zu können und damit eine lange Freude an der Verklebung besteht!

Produkt-Links zu dem Video

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Die Vollverklebung

Wie der Name schon sagt, wird hier das gesamte Fahrzeug foliert! Diese innovative Technik des Fahrzeug-Vollverklebens, besser bekannt als Car-Wrapping, findet nicht nur bei Taxis und Polizeifahrzeugen Anwendung, sondern erobert auch die Welt der Wohnmobile im Sturm. Immer mehr Wohnmobilbesitzer entscheiden sich für Car-Wrapping, um nicht nur den Lack ihrer mobilen Zuflucht zu schützen, sondern auch, um ihrem Gefährt eine persönliche Note zu verleihen.

Die Vorteile liegen dabei nicht nur in der ästhetischen Aufwertung. Die strapazierfähige Folie schützt das Wohnmobil vor den Herausforderungen der Straße, vor Witterungseinflüssen und kleinen Schrammen, die im Campingalltag schnell mal passieren können. Der Lack bleibt in erstklassigem Zustand, was nicht nur die äußere Erscheinung verbessert, sondern auch den Wiederverkaufswert des Wohnmobils steigert – ein Aspekt, der vor allem für Reiselustige von Bedeutung ist.

Ganz im Sinne der individuellen Freiheit, die ein Wohnmobil verkörpert, ermöglicht Car-Wrapping auch hier eine breite Palette an kreativen Gestaltungsmöglichkeiten. Egal, ob auffälliges Urlaubsmotiv, persönliches Logo oder einzigartiges Design – die Wahl liegt in den Händen des Wohnmobilbesitzers. Auch wenn die Vollfolierung als die exklusivste Variante der Autofolierung gilt, wird der persönliche Touch und der zusätzliche Schutz für viele Reisende zum unschlagbaren Argument. Car-Wrapping für Wohnmobile ist somit nicht nur ein Schutzschild gegen Steinschlag & Co., sondern auch eine Möglichkeit, den eigenen Weg auf der Straße stilvoll zu markieren.

Danke an die Kreativen!

Richard Andersen aus Neuseeland für das Design

Benni und der ganzen Crew für die Umsetzung des Vans

Vorher und Nachher

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Die Teilverklebung

Das Bild wurde mir von der Referenz-Liste von https://www.werbewerk-beschriftungen.de/ zur Verfügung gestellt – danke!

Teilfolierung, die etwas sparsamere Alternative zur Vollverklebung, findet nun auch verstärkt Einzug in die Welt der Wohnmobile. Immer mehr Wohnmobilenthusiasten wählen die Teilfolierung, um nicht nur den Lack ihres rollenden Zuhauses zu schützen, sondern auch, um individuelle Akzente zu setzen, ohne das gesamte Fahrzeug zu verhüllen.

Die Vorzüge der Teilfolierung erstrecken sich über den reinen Schutz hinaus. Die hochwertige Folie bewahrt das Wohnmobil vor den Widrigkeiten der Straße, vor Witterungseinflüssen und den kleinen Unannehmlichkeiten, die im Campingalltag nicht ausbleiben. Gleichzeitig ermöglicht die Teilfolierung eine gezielte, persönliche Gestaltung, die den Charakter des Wohnmobils unterstreicht, ohne den gesamten Lack zu überdecken.

Die Flexibilität der Teilfolierung erlaubt es Wohnmobilbesitzern, kreative und individuelle Akzente zu setzen, sei es durch einen dezenten Streifen, einen markanten Schriftzug oder ein ausgefallenes Design auf einer bestimmten Fahrzeugpartie. Diese Option eröffnet eine Vielzahl von Möglichkeiten, den persönlichen Stil zu unterstreichen und dabei die Kosten im Vergleich zur Vollverklebung zu reduzieren.

Ob unterwegs oder auf dem Campingplatz – die Teilfolierung für Wohnmobile bietet nicht nur einen effektiven Schutz, sondern auch die Freiheit, dem eigenen Gefährt eine ganz individuelle Note zu verleihen. Eine gelungene Balance zwischen Schutz und Stil, die Wohnmobilreisende zu schätzen wissen.

Folienplot

Folienplot ist die einfachste Variante der Folierung und erfreut sich im Camping-Bereich immer größerer Beliebtheit. Hier wird eine einfarbige Folie in Schrift oder Form geschnitten und auf das Fahrzeug geklebt. Der Plot verleiht dem Wohnmobil am preiswertesten eine ganz persönliche Note. Ob dezente Streifen, markante Schriftzüge oder kreative Designs – Folienplots eröffnen eine Vielzahl an Möglichkeiten, dem Gefährt eine individuelle und stilvolle Identität zu verleihen. Eine kosteneffiziente Option, um das Campingabenteuer nicht nur funktional, sondern auch optisch aufzuwerten.

Digitaldruck

Der Einsatz von Digitaldruck bei Verklebungen ermöglicht die Darstellung von Bildern, Farbverläufen oder einer Vielzahl von Farben auf einmal. Diese (Druck-) Technik erfordert zwar einen größeren Aufwand bei der Verklebung, da die Folie großflächig auf das Fahrzeug aufgetragen und an dessen Form angepasst werden muss. Zusätzlich werden die Folien zuvor separat in einem Rollen-Digitaldrucker mit den gewünschten Motiven bedruckt. Dieser aufwendigere Prozess eröffnet jedoch eine breite Palette an kreativen Möglichkeiten, um Fahrzeuge individuell und ästhetisch ansprechend zu gestalten.

Verboten!

Klar, du möchtest mit deiner Fahrzeugbeschriftung auffallen – das ist verständlich. Aber Sicherheit geht vor! Daher solltest Du Dich oder andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährden, weil zum Beispiel ein zu ablenkendes oder gar beleidigendes Erscheinungsbild gewählt wurde.

Die Sicherheit ist natürlich super wichtig, wenn es um Fahrzeugbeschriftungen geht. Daher ist es entscheidend, dass die Sicht des Fahrers durch die Beschriftung nicht beeinträchtigt wird. Das Anbringen von Beschriftungen auf der Frontscheibe ist zum Beispiel tabu, da du als Fahrer den vollen Durchblick im Straßenverkehr haben musst. Fahrzeugbeschriftungen auf der Heckscheibe, die man oft sieht, sollten durchsichtig sein oder dürfen die Sicht des Fahrers nicht behindern. Allgemein sollten Beschriftungen auf den Fenstern mindestens 70 Prozent des Lichts durchlassen. Das gilt übrigens auch für die Seitenfenster, die ab und zu mal abgeklebt werden.

Verbotene Sachen!

Ganz klar, selbstleuchtende Fahrzeugbeschriftungen sind nicht erlaubt, genauso wenig wie beleuchtete oder leuchtende Bemalungen. Und auf retroflektierende Anbringungen sollte man lieber verzichten. Zudem dürfen selbstredend keine Bild- oder Markenrechte verletzt werden. Michael Bertram, der Sprecher der Polizeidirektion Hannover, betont, dass jegliche Verwendung von Hoheitszeichen vermieden werden sollte. Ganz besonders wichtig ist dabei: Der Schriftzug „Polizei“ ist absolut tabu. Alternativen wie „Police“ oder andere Begriffe wie „Pozilei“ oder „Politur“ sind hingegen erlaubt.

Also ist somit der Polizei-Camper nicht erlaubt, der Pozilei-Van jedoch schon …